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  Die Betrügereien der Sparkasse Singen-Radolzell
  Meinungen, Kritiken, Hinweise
 

Gästeforum

Verfasser:
ahm aus Schweiz
2010-01-19 um 13:24:00

Da staunt der Laie und der Fachmann wunder sich!

Wen wundert es da noch, dass möglichst jeder das Land fluchtartig verlässt?

Verfasser:
Beobachter vom Bodensee aus Ort, Bundesland oder
2010-01-19 um 12:11:00

Das ist unser "Rechtsstaat"

Es ist mehr als überfällig, dass die bisher in dieser Angelegenheit alle Straftaten deckende Staatsanwaltschaft endlich gegen die Sparkassenvorstände und insbesondere gegen deren gerichtlichen Vertreter Rechtsanwolt Linnebacher ermittelt und Anklage erhebt.

Solch einem Rechtsanwalt gehört schon längst die Zulassung entzogen, oder wird ein solch perverses Argumentationskonstrukt eventuell auch von der Anwaltskammer gedeckt.

Armes Deutschland !!

Verfasser:
Heribert G. Kempen aus Vorarlberg / Austria
2010-01-19 um 10:59:00

Auszug eines Anwaltschriftsatz eines Geschädigten bei Gericht:

"...Am jüngsten Schriftsatz der Streitverkündeten [Sparkasse - Anm. d. Unterz.]fällt in erster Linie nicht der dort gehaltene Vortrag auf, sondern vor allem, wozu geflissentlich
geschwiegen wird.
Dies gilt insbesondere für den zweiten Kreditbeschluss. Bis heute fehlt es an jeglicher nachvollziehbaren Erklärung der Streitverkündeten über den Ablauf der internen Entscheidungsfindung. Im Rahmen der sekundären Darlegungslast wäre die Sparkasse verpflichtet, gegenüber dem Gericht und den Parteien zu offenbaren:

° ob und ggf. weshalb zwei
unterschiedliche Kreditbeschlüsse
gefasst wurden

° weshalb nur die erste Version den
Gerichten offengelegt wurde

° welche Gründe die Offenlegung vor
den Gerichten verhinderten

° wer für die selektive
Sachverhaltsdarstellung
verantwortlich ist

° weshalt der zweite Beschluss noch
am 18.10.2000 genehmigt wurde

° weshalb der zweite Beschluss nicht
umgesetzt wurde

Es genügt bei dieser Sachlage nicht, ein aufwändig gestaltetes und allseits
unterzeichnetes formelles Werk in der
Fassung eines Kreditbeschluss lapidar als rechtlich irrelevant abzutun.

Es ist wohl kaum davon auszugehen, dass auf Seiten der Sparkasse ein derartiger Aufwand zum bloßen

Zeitvertreib
oder zu
Übungszwecken

veranlasst wurde."
Ende Zitat

Deutlicher kann man das heutige Schweigen der Sparkasse vor Gericht, in Bezug auf die unterschiedlichen Kreditbeschlüsse vom gleichen Tage nicht kommentieren....

Verfasser:
Heribert G. Kempen aus Vorarlberg / Austria
2010-01-18 um 01:28:00

Zeugnis der Armseligkeit und Dummheit wie auch der Arroganz der Sparkasse Singen-Radolfzell vor Gericht:

Die spannende Frage - auf die mich jeder Gesprächs-teilnehmer anspricht - ist doch, "was sagt die Sparkasse eigentlich zu dem 2. (unterschlagenen)
unterschiedlichen Kreditbeschluss vom gleichen Tage (22.08.2000) vor Gericht?"

Ich antworte dann jedesmal:

"Ein rechtlich irrelevantes Internum"

Frage: "Wie bitte?" - "ja" antworte ich und wiederhole den Begriff...

Verständnislosigkeit beim Gesprächspartner:
"rechtlich - i r r e l e v a n t e s -
Internum?"

"Aber das gibt´s doch nicht- du willst mich wohl verschaukeln?"
"Nein" entgegne ich,"so lautet die Begründung von Rechtsanwalt Dr. jur. Bernd Linnebacher aus der Kanzlei Voelker im Auftrage der Sparkasse vor Gericht"...

Ich lege das in Rede stehende 12-seitige Dokument vor, welches mit insgesamt 8 (!) i.W - acht - Unterschriften am 22.08.2000 unterzeichnet und zwei Monate später am 18.10.2000 sogar noch vom Vorsitzenden des Kreditausschuss schriftlich genehmigt und dann als 9.(!) Unterzeichner unterschrieben wurde...

Darin befinden sich u. a. seitenweise die Aufstellungen alter und neuer (künftiger) Kredite mit einem Volumen von 5,1 Mio. DM, ein Bericht über die Firmengruppe und aktuelle Situation, Feststellungen über die fachliche und charkterliche Eignung des Managements, wie auch die Feststellung über die vorhandene - stimmige - Ertragskraft der HMK Gruppe.

Dies war Gegenstand der (nach 5 Jahren) aufgedeckten, jedoch bei den früheren Verfahren unterschlagenen Beschlusslage des (Gesamt) Vorstands und der Entscheidungsgremien am 22.08.2000...

Mit solch einem Armutszeugniss - "rechtlich irrelevantes Internum" - qualifiziert nun der Anwalt Dr. jur. Bernd Linnebacher - heute - die Tätigkeit des (Gesamt)Vorstands der Sparkasse Singen- Radolfzell vom 22.08.u. 18.10.2000, um vor Gericht eine händeringende, hochnotpeinliche Erklärung abzugeben, warum es zweierlei verschiedene Kreditbeschlüsse über die HMK Gruppe vom gleichen Tage gibt...


Wissen Sie, wie man beispielsweise eine Falschaussage in einer richterlichen Vernehmung, - heute - bei Gericht umschreibt?

Antwort des Dr. jur. Bernd Linnebacher:
"...Eine untechnisch zu verstehende Äußerung..." des ehemaligen Mitarbeiters und Rechtsanwaltes - agierend als vorgebl. Leiter der Abt. Sanierung/Recht in der Sparkasse - Tobias M. Heinzelmann am 9.06.2004 vor dem LG Konstanz...

So sehen - heute - die hochnotpeinlichen (Hilfs-)Argumente der Sparkasse Singen-Radolfzell vor Gericht aus... [Kein Scherz in der Narrenzeit - auch kein Schwank der Popele Zunft - sondern die auszugsweise, wörtliche Einlassung der beklagten Sparkasse vor Gericht]

Also passen Sie werte(r) Leser(in) auf, dass Ihnen zukünftig nicht auch was "rechtlich irrelevantes" von allen Vorstandsmitgliedern gemeinsam mit insgesamt 9 Unterschriften und dem Vermerk:

Beschluss: "Antrag einstimmig genehmigt"

...vorgelegt wird - sonst fallen Sie - natürlich untechnisch gesehen - auch evtl. drauf rein... (lach)

Verfasser:
Beobachter aus Konstanz
2010-01-17 um 14:24:00

Da kann man nur gratulieren...

Der Wind hat sich offensichtlich gegen die Sparkasse gedreht - man kann nur für die Geschädigten hoffen, dass diesmal ihre Anwälte auch tatsächlich nur deren Interessen im Auge haben.

Bei den früheren Anwälten kann man das kaum behaupten.

Glück auf!

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