Der Igel im Nebel
oder: „Seltsame Logik“ einer Staatsanwältin im Falle der Ermittlungen gegen die Verantwortlichen der SpK Singen-Radolfzell.
Es ist wiederum verwunderlich, wie das Hirn einer Staatsanwältin arbeitet, wenn es darum geht, ihr Kreditinstitut
... ähem, die staatliche Ordnung der Bundesrepublik Deutschland in Schutz zu nehmen. Recht umfänglich ist Ende vorigen Monats
in der Strafanzeige des Herrn Kempen gegen die Oberhäupter der Spaßkasse Singen
der Sachverhalt dargestellt worden, wie und in welcher Form selbige Herren agiert haben, und was dabei herausgekommen ist.
Nun ist der bzw. die aufmerksame Leser bzw. Leserin dieser Seiten ja schon so einiges gewohnt im Hinblick auf richterliche
Ergüsse und staatsanwaltschaftliche Kapriolen, aber mit diesem
Meisterstück von Albernheiten stellt die Dame Elsner doch wirklich alles
in den Schatten, was es auf dieser Strecke bis dato gegeben hat! Wirklich köstlich!
Das geht schon mit der Einleitung los:
„... ist ein Ermittlungsverfahren wegen verfolgbarer Straftaten nur dann einzuleiten,
wenn hierfür tatsächliche Anhaltspunkte vorliegen.”
Also im Klartext: Eine Bande wildgewordener Spaßkassenhalunken bringt
einen Geschäftsmann um all sein Hab und Gut, nachdem dieselben Figuren schon mit dem Vermögen der Anleger derselben Bank
gezockt haben, aber all das reicht ja noch nicht aus! Selbst die Tatsache, daß bei dieser Tragödie sich die Spaßkasse selbst um eine
dreiviertel Million in Euro erleichtert hat, hebt die Dame vom Amte nicht im geringsten an. Da dürfte doch wohl die Frage gestattet sein,
ab welch einem Grad von Schaden für die Allgemeinheit eine Staatsanwaltschaft in Deutschland Anstalten macht, das zu tun, wozu sie ihrem
Namen nach verpflichtet ist, und zwar die Interessen der Allgemeinheit zu vertreten?!
Weiter geht es mit einer haarsträubenden Haarspalterei!
Müßig, das noch zitieren zu wollen, nur eine kurze Anfrage dazu: Ohne in Mark und Pfennig flüchten zu wollen, dürfte es doch auch
selbst für den unbedarftesten St... Ri... Menschen klar sein, daß außer dem materiellen Wert, den umbauter Raum hat,
durchaus auch immaterielle Werte mit drinstecken. Jaja, ... können – wie eben hier! Und außerdem – wer sieht schon
gern sein Eigentum zu einem Schleuderpreis unter dem Hammer?
Tatsache ist und bleibt doch aber, daß ein Öffentliches Kreditinstitut, wie es die Spaßkasse nun einmal ist,
für meine Begriffe erhebliche Mittel in den Sand gesetzt hat. Wofür? – Das wissen allein die Götter ... der Spaßkasse.
Ohne Sinn oder Verstand – falls jemand das einfache Volk einmal fragen sollte. Aber das tut ja keiner!
Und am sinnigsten ist ja die Begründung der Staatsanwaltschaft für solch einen Stumpfsinn:
„... so dass durchaus wirtschaftliche Erwägungen dafür sprechen konnten, das Grundstück auch über Wert zu erwerben,
um sich wenigstens für einen Teil der Forderungen begfriedigen zu können...”
Frau Elsner, an dieser Stelle will ich mal persönlich werden: Bei welchem CV mischen Sie eigentlich mit? Würde gern zu einer solchen Sitzung kommen!
Herr Kempen hat es Ihnen brühwarm offeriert, und falls Sie etwas Zeit haben, werden Sie es auch auf diesen Seiten finden: Herr Kempen hat
der Spaßkasse seinerzeit 1,55 Mio DM als Kreditablösung angeboten!
Die wurden von der Spaßkasse bewußt ausgeschlagen, alldieweil er sich zu fein war, bis dahin bereits erfolgte – sagen wir – unorthodoxe Handlungsweisen
seitens dieses Kreditinstituts im Nachhinein zu sanktionieren! Das ist im Übrigen beinahe exakt der Betrag, den die Spaßkasse bis jetzt schon
sinnloserweise verspielt hat! So, und nun lassen Sie sich Ihren ... naja, Ihre Erkenntnisse nochmal durch den Kopf gehen!
Seitdem die Kempen-Villa (ID: 40641366) von den Heinzelmännern der Spaßkasse für einen Wahnsinnsbetrag ersteigert worden ist, steht die Hütte leer!
Die Algen werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit fröhliche Urstände im Pool feiern! Und wenn dieses bezaubernde Anwesen dann endlich mal seinen Besitzer gewechselt und somit den rein persönlichen
Schaden für deren ehemaligen Eigentümer noch mehr in die Höhe getrieben haben wird, wird sie noch weniger wert sein, als der Betrag, der im Gutachten ausgewiesen ist.
Geht das in Ihren Kopf rein, Frau Elsner? Merken Sie eigentlich, daß Sie persönlich den Grundstein für weitere Millionen an
Schadensersatzforderungen seitens des Herrn Kempen gelegt haben? Und Sie vertreten die Interessen der Allgemeinheit? Ist das nicht gemein?
Schweigen will ich von der Art und Weise, wie die Siebensachen des Unternehmers verramscht worden sind, und ich will auch nicht weiter auf die Kapriolen anderer Diener
bundesdeutschen Rechts eingehen, nur soviel sei mir noch gestattet, und zwar
zu fragen, wie lange sich dieses Trauerspiel bundesdeutscher Rechtsverdrehungsjustiz noch hinziehen soll?!
Eine Chance gibt es ja noch.
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