An den Oberbürgermeister
der Stadt Singen-Radolfzell
Betr: Fortgesetzte Betrügereien der Sparkasse Singen und fehlende Aufsicht des Verwaltungsrates
Hier: Ihre Organhaftung
Sehr geehrter Herr Ehret,
nachdem Sie als Vorsitzender des Verwaltungsrates der Sparkasse jegliche Gesprächsbereitschaft negiert und zu einer
Haftungsinanspruchnahme geschwiegen haben, musste es zwangsläufig zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommen.
Derzeit sind bei 7 (!) verschiedenen Landgerichten Schadenersatzprozesse anhängig bzw. in Bearbeitung, da bereits mehrere
verschiedene Rechtsschutzversicherer der Drittgeschädigten der Sparkasse die volle Kostenübernahme erklärt bzw. schon
übernommen haben. Sie stützen sich dabei auf rechtskräftige Urteile des AG und LG Wiesbaden, als auch insbesondere auf
das Ihrer Sparkasse vorliegende Gutachten vom 23.12.2009 über die Rechtsanwaltskammer Freiburg, welches die Sparkasse
als Verursacher der Schadenersatzansprüche ausweist. Dieses Gutachten war im Auftrage der DAS-Rechtsschutzversicherung erstellt worden.
Die unterschiedlichen Gerichtsstände ergaben sich jeweils aus dem
Gerichtsstand der Kanzleien der gesamtschuldnerisch mitverklagten Anwälte, der Anspruchsbegründung aus unerlaubter
Handlung nach §§ 823, 826 BGB in Verbindung mit § 263 StGB am Sitz des jeweilig Geschädigten.
Hinzu kommt, dass der Justiz in Konstanz – nachweislich – Befangenheit vorzuwerfen ist, da unerlaubter Weise sich persönliche Korrespondenz
des Sparkassenanwaltes Dr. Linnebacher während der laufenden Prozesse an die Berichterstattende Richterin Gertrud Eitze
(unpaginiert!) nebst Ausdrucken aus der Internetberichterstattung gesondert in der PKH-Akte des Unterzeichners
befinden, welche mit einem Handzettel markiert sind, die den handschriftlich rot geschriebenen Vermerk tragen:
nicht rausgeben! (Originaladresse)
Damit sollte wohl bei den nachfolgenden Gerichten „Stimmung gegen die dortigen Kläger” gemacht werden?
Dies erklärt dann auch die nachhaltige rechtswidrige und rechtsbeugende Haltung des AG Singen und LG Konstanz im
Zwangsversteigerungsverfahren, in den fortgesetzten Rechtsbrüchen des Rechtspflegers Hartmut Igl und Richters
Karl-Heinz Niemann, dessen Ermittlungsverfahren wegen Rechtsbeugung auf Grund seines überraschenden Ablebens eingestellt
wurde. Selbst die Justizbehörden in Österreich mussten sich schon auf Grund von augenfälligen „Merkwürdigkeiten” mit der Angelegenheit befassen.
Gleichfalls ist bekannt, dass die beauftragte Kanzlei Voelker nachweislich positive
Kenntnis von den Betrügereien seitens der Sparkasse bereits seit mindestens Anfang 2005 hatte, trotzdem wider besseren
Wissens bei den Gerichten wahrheitswidrig vortrug – und dazu sogar TV-Journalisten mit Beträgen bis zu 100.000 €
„kaufen” wollte, um in den Besitz des Recherche- u. Filmmaterials zu kommen.
Dazu passt dann ins Bild, wie die fehlenden Fach- u. Rechtsaufsichten auf Grund der gezielten Hinweise bzw. Anzeigen bei Aufsichts- und Ermittlungsbehörden
den Vorgang – heute unbestreitbar – deckten.
Gehen Sie davon aus, dass bei der Masse der Verfehlungen und ausgeübter
Straftataten bei unterschiedlichen Tätergruppen im vorliegenden Skandal erhebliches mediales Interesse besteht, weil
dieser Skandal auf Grund der heutigen Beweislage, jegliches Vorstellungsvermögen der interessierten Journalisten
sprengt. Dies hat in dieser aufgedeckten Dimension nichts mehr mit der allgemein bekannten „Parteiräson oder Politfilz”
gemeinsam, sondern hier wurde mit krimineller Ernergie und behördenübergreifend durch Amtsträger vertuscht und aktiv
Beihilfe geleistet!
Da Sie nun in offener Auseinandersetzung mit Amtskollegen, Bürgern der Stadt Singen
und anderen Institutionen stehen, wollte ich Sie, sehr geehrter Herr Ehret, über eine kommende und weitere
Auseinandersetzung informieren. Wie Sie, sehr geehrter Herr Ehret, als auch die Behörden- u. Amtsleiter der involvierten
Behörden / Ministerien diesen seit rund 10 Jahren vertuschten Betrugsskandal den Steuerzahlern erklären wollen, werde
ich mit Interesse in den Medien verfolgen.
Mit vorzüglicher Hochachtung
Dornbirn, den 29. Mai 2010
Anlagen:
Details zu den Prozessen
- Klage vor dem LG Goettingen [1 MB download]
- Ergänzung zum PKH-Antrag [1 MB download]